Versicherungsrecht

Anspruch der Mandantin als Bezugsberechtigte der Lebensversicherungen ihres versorbenen Ehemannes auf Zustimmung zur Auszahlung der Versicherungssummen gegen dessen Töchter aus erster Ehe konnte gerichtlich durchgestzt werden, weil das serbische Ehescheidungsurteil in Deutschland nicht anerkannt worden war und auch kein Widerrufsrecht seitens der Töchter bestand.

Landgericht Potsdam-Urteil vom 18.07.2017

Bezugsrecht-Lebensversicherung


Klage für Mandanten auf Ersatz eines Diebstahlschadens gegen die Teilkaskoversicherung seines Autos war erfolgreich, da die Versicherung das Vorliegen eines Diebstahlschadens nicht substantiiert anzweifelte und auch keine vorsätzliche Obliegenheitsverletzung ersichtlich war.

Landgericht Cottbus-Urteil vom 20.12.2016

Diebstahlschaden-Teilkaskoversicherung


Regress der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung gegen Mandanten wegen Unfallflucht wurde abgewendet, weil keine arglistige Verletzung der Aufklärungsobliegenheit des Mandanten festgestellt werden konnte, denn es gelang ihm, die Möglichkeit einer Trunkenheitsfahrt und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu widerlegen.

Amtsgericht München-Urteil vom 12.07.2013

Obliegenheitsverletzung


Die gewerbliche Haftpflichtversicherung der Mandantin weigerte sich einen Schaden wegen Verzugs mit einer Folgeprämie zu regulieren. Die Deckungsklage für die Mandantin gegen die Versicherung war erfolgreich, da die Voraussetzungen einer Leistungsfreiheit gemäß § 38 Abs. 2 VVG mangels Zugangs einer qualifizierten Mahnung nach § 38 Abs. 1 VVG nicht gegeben waren.

Landgericht Berlin-Urteil vom 29.11.2021

Verspaetete-Folgepraemie

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